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Geschichte

Geschichte der pneumatischen Erdraketen

 

Die Geschichte der pneumatischen Erdrakete fing im Ersten Weltkrieg (1915) an. Das Gerät sollte ursprünglich militärischen Zwecken dienen, z.B. aus sicherer Entfernung einen unterirdischen Gang unter Feindesbefestigungen herstellen und Sprengstoff darin bringen. In Großbritannien wurde 1916 ein solches Gerät von Thomas Thomason patentiert. Zum damaligen Technikstand war die Durchführung von Prüf- und Messverfahren jedoch unmöglich. Dies war wahrscheinlich der Grund dafür, dass das Gerät von Thomason nicht realisiert wurde. Bald geriet es in Vergessenheit.

 

In Polen kehrte man zu diesem Thema im Jahre 1956 zurück. Wiktor Zinkiewicz, Mitarbeiter von Polish Ship Rescue Company, schlug den Einsatz der Erdrakete zur Unterführung von Stahlseilen unter dem Rumpf eines versunkenen Schiffes vor, um es vom Meeresboden zu heben. Wiktor Ziemkiewicz patentierte zwei Modelle einer Erdrakete in den Jahren 1956 und 1958. Die Tests ergaben aber keine zufriedenstellenden Ergebnisse u.a. wegen ungenügender Langlebigkeit des Gerätes (es überstand nur einige Minuten in Betrieb).

Presse und Radio aber sorgten dafür, dass sich viele in- und ausländische Unternehmen für Erdraketen zu interessieren begannen, um sie bei Erdarbeiten einzusetzen. In Folge nahm sich ein Wissenschaftler-Team von der Technischen Hochschule zu Gdańsk unter der Leitung von Prof. Tadeusz Gerlach der Weiterentwicklung der pneumatischen Erdraketen an. Das erste Ergebnis dieser Arbeit war die Konstruktion 88ZD. Es wurden 20 Prototype hergestellt und nach einigen Verbesserungen kam die Maschine in Massenfertigung. Zwei Betriebe in Polen, Gnieźnieńskie Metalowe Przedsiębiorstwo Przemysłu Terenowego (Gniezno) und Zakłady Metalowe w Skarżysku (Skarżysko), stellten über 4000 Stück dieses Modells her. Die Erdraketen wurden zum großen Teil ins Ausland verkauft (USA, Russland, Japan, Europaländer).

Auf der Basis der Erdrakete 88ZD entstanden neue, bessere Konstruktionen wie z.B. die modernisierte Version von Prof. Kazimierz Zygmunt mit dem Zeichen 88ZD. Seine Erdrakete wurde seit 1966 aufgrund einer Lizenz durch die Firma SCHRAMM aus West Chester (Pennsylvania) mit dem Namen „Pneuma Gopher“ in den USA gefertigt. 1965 patentierte Prof. Tadeusz Gerlach eine Erdrakete mit dem Rückgang. In den Jahren 1958-1968 wurden an der Technischen Hochschule zu Gdańsk mehrere Konstruktionen mit unterschiedlichem Durchmesser entworfen: 50, 88, 100, 105 und 140 mm. Ende der 60er Jahre wurde die Weiterentwicklung der Erdrakete in Polen durch Beschlüsse staatlicher Behörden aufgegeben. Auf der Basis dieser Konstruktionen entstanden weitere Modelle der Erdraketen im Ausland: in den USA, in Deutschland, der Schweiz und der Sowjetischen Union (der Ukraine).

 

Terma Technologie Sp. z o.o.

 

Terma Technologie Sp. z o.o. kehrte 1996 zu polnischen Errungenschaften aus den 50er und 60er Jahren zurück und hat mit Hilfe der Konstrukteure der „ersten Erdraketen“ - Prof. Tadeusz Gerlach, Dipl. - Ing. Alojzy Rigall., eine neue Erdrakete entworfen. Unser erster Prototyp entstand auf der Basis der alten 140P1-Erdrakete (das letzte Modell der Erdrakete aus den 60 Jahren). Die Konstruktion erwies sich jedoch als kompliziert. Deshalb beschloss Terma Technologie eine ganz neue Maschine zu entwerfen. Es entstanden 6 Prototype, die am Bremsprüfstand (Indizieren, tensometrische Messungen von Spannungen) und im Gelände untersucht wurden. Einige Jahre Entwurfsarbeit und Entwicklung ermöglichten es uns, im Jahre 2001 die Erdrakete MAX auf den Markt zu bringen. Es folgte die Massenfertigung. Die Stärken der MAX-Erdraketen bewirkten, dass sie sich auf dem Markt behauptet haben und mit ausländischen Produkten mit Erfolg konkurrieren.

Für die Erdrakete MAX 130 erhielten wir 2002 den Hauptpreis auf der X. Landesaustellung für die Auftragnehmer der Polnischen Bahn.

 

In dem darauf kommenden Jahr erweiterten wir unser Angebot um weitere Maschinen mit dem Durchmesser ø65 und ø 75.

Anfang 2004 erfolgte eine Moderniserung der MAX 130. Die zwei bedeutendsten Merkmale der neuen Version, MAX K130S, sind die neue Verbindung Maschinenkopf-Zylinder und ein schwererer Kolben. Dadurch gewann die MAX K130S wesentlich an Langlebigkeit und Schlagkraft! Dadurch hat MAX K130S heute eine führende Position unter den ø130mm-Erdraketen, die auf dem Markt erhältlich sind.

 

 

 
 KONTAKT:

TERMA TECHNOLOGIE
Sp. z o.o.

PL 80-298 Leźno,
Aleja Lipowa 59,
tel.: +48 58 / 681 86 85
fax: +48 58 / 684 93 01

E-mail: kret@terma.net.pl

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Siehe auch: www.termatechnologie.com
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